simply gifts

zeitgenössischer tanz
juni
30.
juli
01. & 02. & 03.
20:30h
grosser Saal

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18/10 euro

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simply gifts (2007)
cie. toula limnaios

»simply gifts« sind 5 Soli für fünf Tänzer/innen, die anlässlich des Festivals in Originalbesetzung von 2007 getanzt werden. Das Solo wird als Form der Betrachtung besonderer Unmittelbarkeit und Intimität gewählt und vereint Präsenz und Flüchtigkeit des einzelnen Moments, ist eindringlich ebenso wie leise und subtil. Es gleicht einer Miniatur voller Details und feinster Differenzen. Sie verfolgen nicht die Spielart der großen Geste, sondern kleinste Nuancen. Hinter der äußeren Gestalt wird die individuelle Persönlichkeit aufgespürt. Es sind zarte, liebevolle und sehr unterschiedliche Portraits.

Mercedes Appugliese »Hola Merce«
»In meiner Phantasie werde ich von meinem wirklichen Körper nicht eingeschränkt. Ich lasse ihn zurück und werde jemand anderes, … wenn ich möchte.«
(Siri Hustvedt: Being a Man)

Carlos Osatinsky »17 minutos con la realidad«
»Seine Träume haben Bezug zur Realität, denn im Traum, schrieb Cicero, wälzen und tummeln sich in den Seelen die Reste derjenigen Gegenstände umher, die wir wachend gedacht und getrieben haben.«
(Michael Ende: der Spiegel im Spiegel, ein Labyrinth)

Hironori Sugata »Ich bin eine Fiktion«
»Wenn man in Traum weiß, dass man träumt,
ist man kurz vor dem Aufwachen.
Ich werde gleich aufwachen.«

(Michael Ende: der Spiegel im Spiegel, ein Labyrinth)

Katja Scholz «Guten Morgen, Du Schöne»
»Du gehst weg und kommst zurück und etwas hat sich verwandelt. Jeder von uns hat das Recht, wegzugehen und als ein anderer wiederzukommen.«
(Maxie Wander: Rosis Portrait)

Ute Pliestermann »riss«
»Ich habe den ganzen Tag, um mich zu irren, um mich wieder zu fangen, um mich zu beruhigen, um aufzugeben, ich habe nichts zu fürchten, meine Fahrkarte
gilt auf Lebenszeit …«

(Samuel Beckett: Texte um Nichts)

»Bei Toula Limnaios hat man meist das Gefühl, mit offenen Augen zu träumen. Auch ›simply gifts‹ hat etwas wunderbar Entrücktes. Sacht wird einem der Boden unter den Füßen entzogen, die alltägliche Logik wird auf den Kopf gestellt. … Verrückt und verrätselt sind diese tänzerischen Miniaturen …«
(Tagesspiegel, Sandra Luzina, 2007)

konzept/ raum
Toula Limnaios- Choreographie in Zusammenarbeit mit den Tänzern
musik
Ralf R. Ollertz, Michael Kamen, Edith Piaf
tanz
Mercedes Appugliese
Carlos Osatinsky
Ute Pliestermann
Katja Scholz
Hironori Sugata
lichtdesign
Klaus Dust
kostüme
Antonia Limnaios / Toula Limnaios
public relations
Silke Wiethe

Eine Produktion der cie. toula limnaios mit freundlicher Unterstützung der Senatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten des Landes Berlin, des Kulturamts Pankow und des Fonds Darstellende Künste e.V.