tempus fugit

zeitgenössischer tanz
august
3. – 6. & 10. – 13.
20:30h
grosser Saal

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18/14,50/14/10 euro

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tempus fugit

cie. toula limnaios

die cie. toula limnaios bleibt der zeit auf der spur. tief sitzend darin ist die allzu menschliche sehnsucht nach dem glück. nietzsche sieht es in einer herde von tieren verkörpert, die ganz im augenblick leben, worum er sie beneidet, weil es für sie keine vergangenheit und zukunft gibt. in »tempus fugit« bewegen sich sieben tänzer/innen in einer sich fortwährend als gruppe fließenden einheit. von einem inneren gleichklang angetrieben, entsteht ein strom, der alles umschließt. ein reigen wie eine einzige gemeinsame bewegung, die dennoch den einzelnen im moment offenbart.

alles ist endlich – die zeit lässt sich nicht festhalten. aber wie leben wir in ihr wirklich? hat uns die hektik des alltags eingenommen? gegenüber der atemlosigkeit unseres lebens wirkt die horde als muskel, voller vitalität und verbundenheit. masse und identität, macht und eigendynamik sind in ihr zentrale phänomene – die gruppe als mikrokosmos, die uns aus dem gefängnis der isolation befreit und neue kräfte entfesselt.

konzept/ choreographie
toula limnaios
musik
ralf r. ollertz
tanz/kreation
daniel afonso, leonardo d’aquino, priscilla fiuza, daeho lee, katja scholz, hironori sugata, karolina wyrwal
raum/kostüme
antonia limnaios, toula limnaios
choreographische assistenz
ute pliestermann
lichtdesign
felix grimm
licht-und bühnentechnik
domenik engemann, jan römer
public relations
silke wiethe
gastspiele-kooperationen
sanya tsekov

eine produktion der cie. toula limnaios mit freundlicher unterstützung der senatsverwaltung für Kultur und europa des Landes Berlin. präsentiert von taz. die tageszeitung.